Handel mit Devisen



Eine relativ spekulative Art der Geldanlage ist der Handel mit Devisen, der auch unter der Bezeichnung Forex Trading oder kurz Forex bekannt ist. Immer mehr private Anleger und Investoren interessieren sich für den Forexhandel, was noch vor einigen Jahren undenkbar schien. Denn bis zur Mitte des Jahrzehnts wurde der Devisenhandel praktisch nur von den Banken selbst betrieben, bestenfalls haben einige große Unternehmen ihre Auslandsgeschäfte mit Hilfe des Forex Trading im Bezug auf Währungsrisiken abgesichert. Durch die zunehmende Anzahl von Forex Brokern ist der Handel mit Devisen mittlerweile aber im Grunde jedem Privatanleger zugänglich, sogar Kleinanleger mit nur sehr geringem Investitionskapital können am Handel teilnehmen.

Die Devisen als Basis beim Forexhandel



Die Grundlage des gesamten Forexhandels ist der Devisenmarkt, an welchem die unterschiedlichsten Währungen aus aller Welt gehandelt werden. Der Devisenmarkt ist ein reiner Computermarkt, da es keine Börsenplätze wie beim Wertpapierhandel gibt. Überwacht und durchgeführt wird der Devisenhandel von speziellen Devisenhändlern, die mit Kursmaklern an der Wertpapierbörse zu vergleichen sind. Die Basis für den Devisenmarkt wiederum stellen die Veränderungen der Wertverhältnisse zwischen den unterschiedlichen Währungen dar, die im Devisenkurs bzw. im Währungskurs ausgedrückt werden. Dabei setzt sich ein Währungskurs immer aus dem Verhältnis von zwei Währungen zueinander zusammen, beispielsweise aus dem Wertverhältnis zwischen dem amerikanischen US-Dollar und dem Schweizer Franken. Da sich das Verhältnis dieser beiden Währungen zueinander mehrmals am Tag aufgrund verschiedener Einflüsse ändern kann, gibt es meistens auch viele unterschiedliche Währungskurse bzw. Devisenkurse am Tag.

Die Grundlagen beim Devisenhandel



Bevor man am Forexhandel teilnimmt, sollte man sich zumindest mit einigen Grundlagen vertraut machen. Das betrifft nicht nur den Handel als solchen, sondern man sollte sich auch darüber informieren, wie der Devisenmarkt funktioniert, was er beinhaltet, wann sich Kurse von Währungen ändert, was die fundamentalen Grundlagen für Angebot und Nachfrage am Devisenmarkt sind und welche Faktoren generell die Währungskurse beeinflussen können. Erst wenn man diese Grundkenntnisse hat, kann man sich in einem zweiten Schritt mit dem Forex Trading beschäftigen. So gibt es beispielsweise durchaus auch politische Faktoren, die am Devisenmarkt für „Turbulenzen“ sorgen können, auch wenn sich das Wertverhältnis zwischen Kursen aufgrund etwaiger Veränderung der Wirtschaftskraft gar nicht geändert hat.

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