Trading und Handel mit Devisen



Nachdem die Grundlagen des Devisenmarktes bekannt sind, kann man sich als Anleger mit dem Devisenhandel und den dortigen Grundlagen beschäftigen. Vom Prinzip her sind diese Grundlagen, die für das Verständnis des Devisenhandels sehr wichtig sind, relativ schnell zu verstehen. Man sollte sich zunächst einmal deutlich machen, dass der Handel mit Devisen immer auf der Basis funktioniert, dass die eine Währung stärker als eine andere Währung nachgefragt bzw. angeboten wird. Das Forex Trading basiert also auf der Basis von Angebot und Nachfrage, wie es beim Handel generell üblich ist. Die entscheidende Frage ist natürlich, warum die eine Währung an einem Tag stärker nachgefragt wird als die andere zum Währungspaar zählende Währung. Die möglichen Gründe und Ursachen sind sehr vielfältig.

Was man zur Teilnahme am Forex Trading braucht



Damit man sich überhaupt aktiv am Devisenhandel beteiligen kann, muss man zwei Mindestvoraussetzungen erfüllen. Die erste Voraussetzung besteht darin, dass man ein Konto besitzen muss, über das die Währungen später gehandelt und verbucht werden können. Zum Handel sind weder das normale Girokonto noch das Wertpapierkonto bei der Hausbank geeignet, sondern man muss dazu ein spezielles Handelskonto eröffnen. Angeboten werden diese Konten von so genannten Forex Broker. Der Devisen-Broker ist weitestgehend mit dem aus dem Wertpapier-Bereich bekannten Online-Broker bzw. dem Aktien-Broker zu vergleichen. Die Eröffnung des Kontos ist übrigens genau wie die Nutzung kostenlos. Nachdem man sich beim jeweiligen Forex-Broker registriert und das Konto online eröffnet hat, muss man nun als zweite Voraussetzung zur Handelsteilnahme eine bestimmten Mindestbetrag auf das Forex Konto einzahlen. Der Mindestbetrag liegt üblicherweise bei 100 Euro. Ist auch diese Bedingung erfüllt, steht dem ersten Handelsgeschäft nichts mehr im Wege.

Welche Währungen beim Forexhandel für Anfänger geeignet sind



Besonders wenn man Neuling beim Forexhandel ist, sollte man sehr vorsichtig mit dem Spekulieren sein, denn es sind beim Devisenhandel nicht nur schnell recht hohe Gewinne zu erzielen, sondern es droht auch jederzeit der mögliche Verlust des gesamten investierten Geldes. Wie im Aktienbereich, so gibt es auch am Devisenmarkt einige Währungen, die vergleichsweise geringen Schwankungen unterliegen und als stabil bezeichnet werden. Das sind beispielsweise die „großen“ internationalen Währungen wie der US-Dollar, der Euro, der Schweizer Franken, das Britische Pfund Sterling oder der Yen aus Japan. Darüber hinaus gibt es natürlich noch eine ganze Reihe von Währungen, die deutlich volatiler sind, also größeren Schwankungen unterliegen. Das sind vor allem einige Währungen aus Südamerika und nahezu alle afrikanischen Währungen. Der Neuling sollte daher damit beginnen, eher die stabileren Währungen zu handeln, also beispielsweise Britisches Pfund gegen Euro.

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